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Britische  Militärhistoriker Michael Howard:
DER TERROR UND DIE FOLGEN: DIE VERHÄNGNISVOLLE  POLITISCHE UND MILITÄRISCHE LOGIK DES WESTENS

Das Wort Krieg fiel schnell nach den Terroranschlägen am 11.  September. Die Festlegung auf diesen Begriff hatte verheerende  politische Folgen. Eine Verlängerung und Ausweitung des "Kriegs  gegen den Terrorismus" führt in die Niederlage, meint der britische  Militärhistoriker Michael Howard

SIR MICHAEL HOWARD ist einer der bekanntesten britischen  Historiker und Autor zahlreicher Bücher. Dieses Jahr erschien auf  Deutsch "Die Erfindung des Friedens". Er kämpfte im Zweiten  Weltkrieg und lehrte 1953-93 Militärgeschichte. Er ist Gründer und  Präsident des Internationalen Instituts für Strategische Studien.  Dies ist der gekürzte Text eines Vortrags, den Howard am 30. 10.  vor dem Londoner Royal United Services Institute hielt.
Übersetzung und Bearbeitung: Dominic Johnson.

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Mit Volldampf in die Niederlage

Als Colin Powell unmittelbar nach dem Anschlag auf das World  Trade Center verkündete, Amerika befinde sich "im Krieg", beging  er einen sehr natürlichen, aber schrecklichen Irrtum.

Was Colin Powell sagte, macht Sinn, wenn man den Begriff Krieg  im Sinne eines Krieges gegen Kriminalität oder gegen  Drogenschmuggel verwendet - also als Mobilisierung aller  verfügbaren Ressourcen gegen eine gefährliche, asoziale Aktivität,  die man nie vollständig ausradieren, aber auf ein Niveau senken  kann, das die soziale Stabilität nicht gefährdet. Die Briten haben  viele solcher "Kriege" geführt - in Palästina, Irland, Zypern und  Malaya, um nur wenige zu nennen (1). Aber wir nannten sie nie  "Kriege" - wir nannten sie "Ausnahmezustände".

Das bedeutete, Polizei und Geheimdienste mit außergewöhnlichen  Befugnissen auszustatten und, wenn nötig, mit Streitkräften zu  verstärken, aber alle operierten innerhalb eines zu Friedenszeiten  geltenden Rahmens ziviler Führung. Wenn Gewalt angewandt  werden musste, war sie minimal und, soweit möglich, unterbrach  sie den normalen Gang des zivilen Lebens nicht. Das Ziel war, die  Terroristen zu isolieren. Sie wurden nicht mit dem Status von  Kriegsparteien geehrt - sie waren Verbrecher.

Terroristen, oder noch sprachunkundiger dem Terrorismus "den  Krieg zu erklären", gibt ihnen sofort einen Status und eine Würde,  die sie suchen und die sie nicht verdienen. Es verleiht ihnen eine  Art Legitimität. Handelt es sich um "Kriegsparteien"? Wenn ja,  sollten sie nicht unter dem Schutz des Völkerrechts stehen?

Doch den Begriff "Krieg" zu gebrauchen, oder vielmehr zu  missbrauchen, ist nicht einfach eine Sache der Juristerei oder  pedantischer Semantik. Es hat gefährlichere Folgen. Zu erklären,  man befinde sich "im Krieg", schafft eine Kriegspsychose, die völlig  kontraproduktiv sein könnte. Es schürt sofortige Erwartungen nach  einer spektakulären Militäraktion mit durchschlagendem Ergebnis  gegen irgendeinen leicht zu identifizierenden Gegner, vorzugsweise  einen feindlichen Staat. Der Einsatz von Gewalt ist nicht länger die  letzte Wahl, sondern die erste, und je schneller desto besser.

Die Presse fordert sofortige Heldengeschichten und füllt ihre Seiten  mit Bildern von Waffen. Minister, deren Geschichtskenntnisse  ungefähr so groß sind wie ihre Führungsqualitäten, tun als  "Appeasement" (2) jede Anregung ab, ob die beste Strategie nicht  darin bestehen könnte, gar keine militärische Gewalt anzuwenden,  sondern subtilere, wenn auch weniger heroische Mittel. Figuren der  Rechten, die sich in Afghanistan um das betrogen sehen, was die  Deutschen früher einen "frisch-fröhlichen Krieg" nannten, fordern  Krieg gegen einen zufriedenstellenderen Gegner, Irak - wie der  Betrunkene, der in einer dunklen Gasse seine Armbanduhr verlor,  aber unter einer Straßenlaterne nach ihr suchte, weil es da heller  war. Was ihre Gegenstücke auf der Linken angeht, bringt sie  schon das Wort "Krieg" auf die Straße, zum Protest aus Prinzip.  Die Eigenschaften, die ein ernsthafter Feldzug gegen Terroristen  benötigt - Geheimhaltung, Informationen, politische Klugheit,  lautlose Skrupellosigkeit, verdeckte Aktionen die verdeckt bleiben,  vor allem unendliche Geduld - sie alle werden vergessen oder  übertönt.

Das alles haben wir in den letzten drei oder vier Wochen gesehen.  War es vermeidbar? Dem, was Präsident Bush so  unglücklicherweise als einen "Kreuzzug gegen das Böse"  bezeichnete, also ein militärischer Feldzug einer von den  Vereinigten Staaten beherrschten Allianz, hätten viele eine  Polizeioperation unter Aufsicht der Vereinten Nationen gegen eine  kriminelle Verschwörung vorgezogen, deren Mitglieder gejagt und  vor ein internationales Gericht gestellt werden sollten, wo sie einen  fairen Prozess und bei Feststellung ihrer Schuld eine  angemessene Strafe erhalten würden. In einer idealen Welt wäre  das zweifellos so geschehen. Aber wir leben nicht in einer idealen  Welt. Die Zerstörung der Twin Towers und das Massaker an  mehreren Tausend unschuldigen Büroarbeitern wurde in den  Vereinigten Staaten nicht als Verbrechen gegen die "internationale  Gemeinschaft" gesehen, für das die Vereinten Nationen zuständig  seien. Für sie war es eine Gräueltat gegen das amerikanische  Volk. Sie erforderte sofortige und spektakuläre Rache durch ihre  eigenen Streitkräfte. Und wer kann ihnen das verdenken? Präsident  Bush verdient großen Respekt für seinen Versuch, einen anderen  Weg einzuschlagen. Er hat einseitigem Handeln abgeschworen. Er  hat ein Mandat der Vereinten Nationen gesucht und erhalten (3). Er  hat eine erstaunlich breite Koalition aufgebaut, die wirklich die  "internationale Gemeinschaft" verkörpert, soweit es sie gibt. Fast  ebenso wichtig haben der Präsident und seine Kollegen ihr Bestes  getan, um dem amerikanischen Volk zu erklären, dass dieser  Krieg anders als jeder andere sein wird und dass sie ihre  Erwartungen entsprechend anpassen müssen. Aber es ist immer  noch ein Krieg. Das K-Wort ist gebraucht worden und kann jetzt  nicht wieder zurückgenommen werden; und sein Gebrauch hat zu  unvermeidlichem und unwiderstehlichem Druck geführt, militärische  Gewalt so schnell und so entschlossen wie möglich einzusetzen.

Ein Kampf gegen Terrorismus ist im Grunde ein Kampf um hearts  and minds - und es lohnt sich, sich daran zu erinnern, dass dieser  Satz zuerst im Kontext des erfolgreichsten Feldzuges dieser Art  entstand, den die britische Armee je geführt hat, der  Ausnahmezustand von Malaya in den 50er-Jahren, der übrigens an  die fünfzehn Jahre dauerte. Ohne hearts and minds kann man  keine Informationen bekommen, und ohne Informationen kann man  Terroristen nie besiegen. Man kann Terroristen nur mit  Unterstützung der öffentlichen Meinung erfolgreich zerstören.

Wie wir in Palästina und Irland feststellten, haben die Terroristen  bereits eine wichtige Schlacht gewonnen, wenn sie die Behörden  zum Einsatz offener bewaffneter Kräfte gegen sie provozieren  können. Entweder entkommen sie bis zur nächsten Schlacht, oder  sie werden geschlagen und als Märtyrer gefeiert. Der Kampf gegen  sie fügt mit Sicherheit vielen Zivilisten Schaden zu, was die  moralische Autorität der Regierung weiter beschädigt. Wer hier  wird jemals den Blutsonntag in Nordirland vergessen, als die  britische Armee mit ein paar Salven aus Kleinwaffen der Irisch- Republikanischen Armee (IRA) einen Propagandasieg bescherte,  von dem sich die britische Regierung nie erholten sollte? (4) Und  wenn Gewehrfeuer so viel Schaden anrichten kann, was soll man  über Luftangriffe sagen?

Die Bombardierung Afghanistans, wie auch immer man sie  militärisch rechtfertigt, wird mit den von ihr verursachten  unvermeidlichen Kollateralschäden die große moralische  =DCberlegenheit, die wir als Ergebnis der Bombardierung des World  Trade Centers genossen, allmählich zerbröseln lassen. In sechs  Monaten wird diese Gräueltat für einen großen Teil der Welt nur  noch Geschichte sein, während jedes neue Fernsehbild von einem  getroffenen Krankenhaus, von durch Minen verkrüppelte Kinder, von  Flüchtlingen den Hass unserer Gegner stärken, die Reihen der  Terroristen füllen und neue Zweifel bei unseren Unterstützern säen  wird.

Ich bezweifle kaum, dass der Feldzug in Afghanistan nur auf der  Grundlage der besten politischen und militärischen Beratung  unternommen wurde, in vollem Bewusstsein seiner militärischen  Schwierigkeit und politischen Gefährlichkeit und im ehrlichen  Glauben, es gebe keine Alternative. Aber die Terroristen hatten den  ersten und wichtigsten Trumpf gezogen, indem sie uns zwangen,  diesen Feldzug überhaupt zu unternehmen.

Ich kann die militärische Logik verstehen. Sie ist auf der politischen  Annahme gegründet, dass das terroristische Netzwerk so schnell  wie möglich zerstört werden muss, bevor es noch mehr Schaden  anrichten kann. Sie nimmt ferner an, dass dieses Netzwerk von  einem einzelnen bösen Genie, Ussama Bin Laden, geleitet wird,  dessen Eliminierung seine Organisation demoralisieren, wenn nicht  gar zerstören wird. Bin Laden operiert aus einem Land heraus,  dessen Herrscher sich weigern, ihn auszuliefern. Diese Herrscher  müssen gezwungen werden, ihre Meinung zu ändern. Der  schnellste Weg dazu besteht in Luftangriffen.

Aber die beste und makelloseste Logik ist wenig wert, wenn sie  von falschen Annahmen ausgeht. Ich bezweifle nicht, dass in  Washington wie in London fragende Stimmen erhoben wurden -  aber wenn, wurden sie sofort vom Donnerschlag des politischen  Imperativs übertönt: Es Muss Etwas Geschehen. Wir stecken nun  in einem fürchterlichen Dilemma. Wenn wir Bin Laden "der  Gerechtigkeit zuführen" und ihn vor Gericht stellen, geben wir ihm  eine Plattform für Propaganda. Wenn wir ihn ermorden, wird er ein  Märtyrer. Wenn er entkommt, wird er ein Robin Hood. Er kann  nicht verlieren. Und selbst wenn er eliminiert wird, ist es schwer zu  glauben, dass ein globales Netzwerk, dessen Angehörige  angeblich so intelligent und hochgebildet wie treu und skrupellos  sind, nicht weiterhin effizient funktionieren kann, bis Polizei und  Geheimdienste es in geduldigen und langfristigen Operationen  aufspüren und ausbuddeln. Ein solcher Prozess könnte Jahrzehnte  dauern. Nun, da die Operation begonnen hat, muss sie zu einem  erfolgreichen Abschluss geführt werden - erfolgreich genug für uns,  damit wir mit einem annehmbaren Ausmaß von Ehre und zur  Zufriedenheit der Boulevardpresse einen "Sieg" beanspruchen  können. Nur danach wird es möglich sein, mit dem wahren Kampf  fortzufahren - einer, in dem es keine spektakulären Schlachten  geben wird und keinen klaren Sieg.

Sir Michael Boyces Analogie des Kalten Krieges (5) ist wertvoll.  Nicht nur dauerte er sehr lange - er musste kalt bleiben. Es gab  eine ständige Gefahr, dass er aus Versehen in einen heißen  Atomkrieg umkippen könnte. Heute gibt es eine nicht weniger  Furcht erregende Gefahr - die Möglichkeit einer andauernden  Konfrontation der Kultuern, die nicht nur die Welt spalten, sonden  auch den inneren Zusammenhalt unserer zunehmend  multikulturellen Gesellschaften sprengen wird.

Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass Ussama Bin Laden in  der islamischen Welt mehr Sympathie genießt als, sagen wir, Ian  Paisley (6) in der Christenheit. Das Phänomen ist bekannt - ein  dem Westen fanatisch feindlich gesinnter, charismatischer  religiöser Führer, der einen Kult anführt, der manchmal eine ganze  Nation in seinem Bann hält. Es gab den Mahdi im Sudan im  späten 19. Jahrhundert, und den "Mad Mullah" in Somaliland im  frühen 20 Jahrhundert. (7) Zugegebenermaßen waren sie rein lokale  Probleme. Der Unterschied heute ist, dass solche Führer Anhänger  auf der ganzen Welt werben und auf der ganzen Welt  zurückschlagen können. Sie vertreten weder den Islam noch  werden sie vom Islam gebilligt, aber die Wurzel ihrer  Anziehungskraft liegt in einem speziell islamischen Schicksal, das  in der letzten Hälfte des 20. Jahrhunderts intensiver geworden ist -  die Herausforderung an islamische Kultur und Werte, die die  weltliche und materialistische Kultur des Westens darstellt, und  ihre Unfähigkeit, damit klarzukommen.

Das müssen wir verstehen, wenn wir irgendeine Hoffnung haben  wollen - nicht so sehr darauf, dass wir den neuen "Kalten Krieg"  gewinnen, sondern dass wir verhindern, dass er heiß wird.  Rückblickend ist es erstaunlich, wie wenig wir von der gigantischen  Krise verstanden haben, der dieser Teil der Welt vom Maghreb  durch den Nahen Osten und Zentralasien nach Süd- und  Südostasien ausgesetzt ist - überbevölkert, unterentwickelt, vom  Westen an den Haaren in die Postmoderne gezerrt, bevor er mit  der Moderne klargekommen ist. Dies ist nicht ein Problem von  Armut gegen Reichtum, und ich fürchte, es ist symptomatisch für  unseren westlichen Materialismus, so etwas zu vermuten. Es ist  die viel tiefere Konfrontation zwischen einer deistischen und  traditionellen Kultur, an manchen Stellen wenig anders als das  Europa des Mittelalters, und den weltlichen materiellen Werten der  Aufklärung. Aber für die meisten Amerikaner bleibt der Islam eine  riesige Terra incognita - wie alle solchen Gebiete auf  mittelalterlichen Landkarten hauptsächlich von Drachen bewohnt.

Dies ist die Region, wo wir den Kampf um hearts and minds führen  und gewinnen müssen. Die Frontlinie in diesem Kampf ist nicht  Afghanistan. Sie liegt in den islamischen Staaten, wo ein  traditionalistischer Rückschlag modernisierende Regierungen  bedroht: Türkei, Ägypten, Pakistan, um nur die offensichtlichsten  zu nennen. Und sie verläuft auch durch unsere eigenen Straßen.

Das ist der Grund, warum eine Verlängerung des Krieges so  verheerend sein könnte. Noch verheerender wäre seine  Ausweitung, wie die amerikanische Öffentlichkeit sie zunehmend  zu fordern scheint, auf andere "Schurkenstaaten", angefangen mit  Irak, um den Terrorismus ein für alle Mal auszurotten, damit die  Welt in Frieden leben kann. Mir fällt keine Politik ein, die besser  dazu geeignet wäre, den Krieg nicht nur unbefristet zu verlängern,  sondern auch sicherzustellen, dass wir ihn niemals gewinnen  können.

Fußnoten:
(1.) In Palästina, Zypern und Malaya (dem Teil des heutigen Staats
Malaysia, der auf der Malaiischen Halbinsel liegt), kämpften
britische Truppen in den 40er- und 50er-Jahren gegen militante
Untergrundgruppen, als diese Gebiete noch britisch verwaltet
waren. In Nordirland wird die britische Armee bis heute gegen die
IRA eingesetzt.
(2.) Die Fraktionsführung der britischen Labour-Partei hat
Abgeordnete, die den Krieg in Afghanistan kritisieren, des
"Appeasement" bezichtigt. Dieser Begriff steht für das
Zurückweichen gegenüber Hitler 1938, als Großbritannien und
Frankreich die Annexion =D6sterreichs und die Zerschlagung der
Tschechoslowakei hinnahmen, weil sie hofften, einen Krieg zu
vermeiden.
(3.) Am 12. September 2001, einen Tag nach den Terroranschlägen
in den USA, erkannte der UN-Sicherheitsrat in der einstimmig
angenommenen Resolution 1368 das Recht auf individuelle und
kollektive Selbstverteidigung als Reaktion auf den Terror an. Unter
Völkerrechtlern ist umstritten, ob dies ein UN-Mandat für die US-
Angriffe darstellt.
(4). Am 30. Januar 1972 erschoss die britische Armee im
nordirischen Derry 14 unbewaffnete Katholiken bei einer
Bürgerrechtsdemonstration.
(5). Der britische Generalstabschef Michael Boyce hatte gesagt,
der Krieg gegen den Terror sei mit dem Kalten Krieg gegen den
Kommunismus vergleichbar und könne 50 Jahre dauern.
(6.) Ian Paisley ist ein fundamentalistisch-protestantischer Prediger
in Nordirland und Führer der Democratic Unionist Party (DUP), die
den Friedensprozess ablehnt.
(7.) "Mahdi" war im Sudan der Titel der Anführer einer radikalen
islamischen Bewegung, die 1881 bis 1892 hintereinander
Deutsche, =C4gypter und Briten aus dem Großteil des heutigen
Sudan vertrieb. 1898 wurde die so genannte "Mahdiyya" von der
britischen Armee besiegt. Der "Mad Mullah", der mit richtigem
Namen Mohammed Abdille Hassan hieß, führte 1899 bis 1920 eine
islamische Widerstandsbewegung gegen die britische Kolonisation
von Somaliland.

taz Nr. 6594 vom 7.11.2001, Seite 6,